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rbbonline | Abgeordnetenhaus Berlin | 12. Januar 2012

Im Parlament
Im Parlament
Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit (SPD) (Quelle: dpa)

12. Januar 2012

6. Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses

Gedenkrede für Werner Otto
Vereidigung des neuen Justizministers
Regierungserklärung und Aussprache
Übergangsgeld für Ex-Senator Braun
Auswahlverfahren für Polizeipräsident/in
Flugrouten optimieren
Landesabgeordnetengesetz
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Geschäftliches

Ralf Wieland (Quelle: rbb)

Gedenkrede für Werner Otto

Parlamentspräsident Ralf Wieland würdigt den verstorbenen Ehrenbürger Berlins, Professor Dr. h.c. Werner Otto, als einen herausragenden Unternehmer, Mäzen und Förderer der Wissenschaft und sozial engagierten Bürger. Sein Wirken habe das Gesicht der Stadt mitgeprägt. _mehr

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    Gedenkrede für Werner Otto
  • Gedenkrede für Werner Otto

Vereidigung des Justizministers

Thomas Heilmann (rechts; Quelle: dpa)

Vereidigung von Thomas Heilmann

Berlins neuer Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) legt den Amtseid ab. Bei der Zeremonie zu Beginn der ersten Parlamentssitzung des Jahres fügt der 47-Jährige die Worte "So wahr mir Gott helfe" hinzu. _mehr

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    Vereidigung von Thomas Heilmann
  • Vereidigung von Thomas Heilmann

Regierungserklärung und Aussprache

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) stellt die Richtlinien der Regierungspolitik für die kommenden fünf Jahre vor. Der Senat stellt seine Arbeit unter die Leitlinie "Starke Wirtschaft, gute Arbeit und sozialer Zusammenhalt". Nach der Aussprache wird die Vorlage zur Beschlussfassung mit der Regierungsmehrheit angenommen.

Klaus Wowereit (Quelle: rbb)

Regierungserklärung

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will Berlin zu einer "starken und menschlichen Metropole" entwickeln. Der Senat stehe für den Dreiklang von starker Wirtschaft, guter Arbeit und sozialem Zusammenhalt. Der weitere wirtschaftliche Aufschwung und mehr Arbeitsplätze seien demzufolge eines der wichtigsten Themen für den Senat. _mehr

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    Regierungserklärung
  • Regierungserklärung
Ramona Pop (Quelle: rbb)

Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen)

Die Fraktionsvorsitzende bezeichnet den Start der neuen Regierung als Fehlstart. Die Neubesetzung des Justizressorts sehe eher nach einer Notlösung aus. Bei der Besetzung des neuen Polizeipräsidenten gebe es eine Hängepartie. Die neue Koalition sei kein Modell für den Bund 2013, sondern ein Auslaufmodell. _mehr

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    Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen)
  • Ramona Pop (Bündnis90/Die Grünen)
Raed Saleh (Quelle: rbb)

Raed Saleh (SPD)

Der neue Fraktionsvorsitzende begrüßt die Richtlinien der Regierungspolitik. Der SPD sei es gelungen, in den Koalitionsverhandlungen mit der CDU eine "linke Politik" durchzusetzen. Man werde professionell zusammenarbeiten im Interesse einer sozialgerechten Politik. Als besonders hebt Saleh die Absicht des Senats hervor, die Netzpolitik genauso ernst zu nehmen wie die Wirtschaft.  _mehr

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    Raed Saleh (SPD)
  • Raed Saleh (SPD)
Udo Wolf (Quelle: rbb)

Udo Wolf (Die Linke)

Der Vorsitzende der Linksfraktion wirft der neuen Regierung Ideenlosigkeit vor. Mit dem inzwischen zurückgetretenen Justizminister Braun sei der Koalition ein "kapitaler Fehlstart" gelungen. Es sei eine "bodenlose Frechheit", wenn dieser für seine zwölf Tage im Amt auch noch 50.000 Euro erhalte. _mehr

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    Udo Wolf (Die Linke)
  • Udo Wolf (Die Linke)
Florian Graf (Quelle: rbb)

Florian Graf (CDU)

Der neue Fraktionsvorsitzende ist zufrieden mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen und den Richtlinien der künftigen Regierungspolitik. Der neue Senat werde Berlin wirtschaftlich voranbringen und die rote Laterne bei der Armut abgeben. Er hoffe, dass noch in diesem Jahr mit dem Weiterbau der A100 begonnen werde. Er sei auch überzeugt, dass bald ein neuer Polizeipräsident präsentiert werde. _mehr

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    Florian Graf (CDU)
  • Florian Graf (CDU)
Andreas Baum (Quelle: rbb)

Andreas Baum (Piraten)

Der Fraktionsvorsitzende begrüßt, dass das Thema Netzpolitik demnächst als eigenes Handlungsfeld geschaffen werden soll und befürwortet das Prinzip "Löschen statt Sperren". Ansonsten habe Wowereit viel von den Piraten "kopiert", was ihn freue. _mehr

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    Andreas Baum (Piraten)
  • Andreas Baum (Piraten)
Christopher Lauer (Quelle: rbb)

Christopher Lauer (Piraten)

prangert in einer Rede den Fraktionszwang im Abgeordnetenhaus an. Es sei "traurige Realität", dass Gesetze nicht mehr aus der Mitte des Hauses kämen, sondern von Referenten in der Verwaltung geschrieben und durch die Abgeordnete nur noch "abgenickt" würden. _mehr

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    Christopher Lauer (Piraten)
  • Christopher Lauer (Piraten)

Fragestunden

Sandra Scheeres; (Quelle: rbb)

Mündliche Anfragen

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) wird nach ihrer Bewertung des Vorfalls vom 5. Januar 2012 gefragt, bei dem zwei Drogenabhängige auf der Toilette des Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasiums gefunden wurden. Alle Fragen _mehr

    Im Parlament
    Mündliche Anfragen
  • Mündliche Anfragen
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Mündliche Anfragen, Teil 2

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Mündliche Anfragen, Teil 2
Mündliche Anfragen, Teil 2

Spontane Fragestunde

Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) sieht derzeit keinen gesetzlichen Handlungsbedarf in Bezug auf die elektronische Zigarette. Bei der E-Zigarette handele es sich um ein Funktionsarzneimittel, wenn bestimmte Vorraussetzungen vorlägen. Die Zuständigkeit liege somit bei den Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämtern. Sein Haus habe eine Warnung ausgesprochen. _mehr

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    Spontane Fragestunde
  • Spontane Fragestunde

Übergangsgeld für Ex-Senator Braun

Die Linksfraktion findet es nicht "nachvollziehbar, dass die 'Entlassung' des Justizsenators nach nur 12 Amtstagen mit einem 'goldenen Handschlag' in Höhe von zirka 50.000 Euro belohnt werden soll." Der Dringliche Antrag wird in namentlicher Abstimmung abgelehnt. 

Klaus Lederer (Quelle: Rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

nennt es eine Unverschämtheit, dass der nach nur 12 Amtstagen wieder ausgeschiedene Justizsenator Braun ein Übergangsgeld erhalten soll. Nach geltendem Gesetz werde bei einem Rücktritt keines gezahlt, sondern nur nach einer Entlassung. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
Thomas Kleineidam (Quelle: Rbb)

Thomas Kleineidam (SPD)

bescheinigt seinem Vorredner von der Linken, ein "populistisches Niveau". Die Fragestellung sei allerdings gerechtfertigt, weshalb man die Gesetzgebung überprüfen wolle. Ein neues Gesetz könne dann jedoch nur für die Zukunft gelten, nicht für die Vergangenheit. _mehr

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    Thomas Kleineidam (SPD)
  • Thomas Kleineidam (SPD)

Klaus Lederer (Die Linke) vs. Thomas Kleineidam (SPD)

Klaus Lederer macht in einer Kurzintervention geltend, dass der damalige Senator Braun um seine Entlassung gebeten habe. Das sei ein Rücktritt. Wenn er trotzdem Übergangsgeld erhalte, sei das "schamlose Bereicherung". - Thomas Kleineidam hält ihm entgegen, er verkürze die Situation auf das Geld. Das bestätige den Eindruck einer "rein populistischen Nummer". _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke) vs. Thomas Kleineidam (SPD)
  • Klaus Lederer (Die Linke) vs. Thomas Kleineidam (SPD)
Dirk Behrendt (Quelle: Rbb)

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)

vertritt den Standpunkt, dass für die Zahlung von Übergangsgeld "jegliche sachliche und auch jegliche moralische Rechtfertigung" fehle. Klaus Lederer von der Linken habe völlig Recht, wenn er diese Zahlung als schamlos bezeichne. Er hoffe, dass dieses Vorgehen nicht Schule mache und nicht "stilbildend" werde für den neuen Senat. _mehr

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    Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
Sven Rissmann (Quelle: Rbb)

Sven Rissmann (CDU)

wirft den Linken vor, "unsauber" zu argumentieren, weil sie von einem "goldenen Handschlag" in Höhe von 50.000 Euro sprächen. Die Abgeordnetenbezüge Brauns würden sich wegen des Übergangsgeldes um 50 Prozent reduzieren. Außerdem würden weitere Einkünfte aus Berufstätigkeit voll angerechnet. _mehr

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    Sven Rissmann (CDU)
  • Sven Rissmann (CDU)
Klaus Lederer und Sven Rissmann (Quelle: Rbb)

Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sven Rissmann (CDU)

In einer erneuten Kurzintervention stellt Klaus Lederer stellt, dass nach seiner Auslegung des geltenden Gesetzes Ex-Senator Braun "keinen Anspruch auf Übergangsgeld" habe. - Sven Rissmann fordert ihn auf, zu "untermauern", wo der Ex-Senator das Parlament belogen haben soll. Davon sei ihm nichts bekannt, und das weise er "entschieden zurück". _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sven Rissmann (CDU)
  • Klaus Lederer (Die Linke) vs. Sven Rissmann (CDU)
Martin Delius (Quelle: Rbb)

Martin Delius (Piraten)

wendet sich an Ex-Senator Braun: Er müsse auf das Übergangsgeld verzichten. Diese Entscheidung liege bei ihm,  nicht beim Senat und nicht beim Parlament. Sicher könne man darüber streiten, ob die Bitte um Entlassung ein Rücktritt gewesen sei oder nicht. Er sei sich da nicht sicher. Deshalb solle Braun selbst die Konsequenzen ziehen. _mehr

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    Martin Delius (Piraten)
  • Martin Delius (Piraten)

Auswahlverfahren für Polizeipräsident/in

Die Abgeordneten debattieren den gemeinsamen Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Grüne und DIE LINKE für ein transparentes Auswahlverfahren für den/die zukünftige Polizeipräsident/in von Berlin. Die Piratenfraktion reicht hierzu einen Änderungsantrag ein. Beide Anträge werden an den Innenausschuss verwiesen.

Christopher Lauer (Quelle: Rbb)

Christopher Lauer (Piraten)

verweist auf einen Antrag der CDU-Fraktion vom 31.5.2011 mit der Forderung nach einem transparenten Bewerbungsverfahren für den neuen Polizeipräsidenten. Als neuer Innensenator wolle Henkel jetzt jedoch den Polizeipräsidenten "einfach so" ernennen, weil eine Neuausschreibung "zu lange" dauere. _mehr

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    Christopher Lauer (Piraten)
  • Christopher Lauer (Piraten)
Thomas Kleineidamm (Quelle: rbb)

Thomas Kleineidamm (SPD)

kann den Vorwurf nicht nachvollziehen, dass sich einzelne Abgeordnete im letzten Dreivierteljahr unterschiedlich geäußert hätten. Der Innensenator wolle drei Alternativen gründlich prüfen - das könne er nur begrüßen. _mehr

    Im Parlament
    Thomas Kleineidamm (SPD)
  • Thomas Kleineidamm (SPD)
Benedikt Lux (Quelle: Rbb)

Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)

betont, dass alle Abgeordneten an einem rechtssicheren Verfahren interessiert seien. Das Schlimmste, was passieren könne, wäre nach seiner Ansicht, wenn ein Konkurrent sich durchklagen würde und der direkt ernannte Polizeipräsident wieder zurückgezogen werden müsste. _mehr

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    Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Benedikt Lux (Bündnis 90/Die Grünen)
Robbin Juhnke (Quelle: Rbb)

Robbin Juhnke (CDU)

wird die Anträge der Opposition ablehnen. Eine dauerhafte Vakanz sei nicht zu tolerieren und eine zügige Besetzung des Postens daher "wünschenswert". Wegen der Vorgeschichte des Auswahlverfahrens gehe Rechtssicherheit vor Schnelligkeit. _mehr

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    Robbin Juhnke (CDU)
  • Robbin Juhnke (CDU)
Hakan Tas (Quelle: Rbb)

Hakan Tas (Die Linke)

hält das unwürdige Besetzungsverfahren für schlimmer als die lange Vakanz des Postens. Sollte Innensenator Henkel das Amt des neuen Polizei-Präsidenten ohne Ausschreibung besetzen, tue er genau das, worüber er sich in der Vergangenheit immer lautstark beschwert habe. _mehr

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    Hakan Tas (Die Linke)
  • Hakan Tas (Die Linke)

Flugrouten optimieren

Die Abgeordneten debattieren den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne "Flugrouten optimieren, AnwohnerInnen besser schützen". Der Antrag wird abgelehnt.

Harald Moritz (Quelle: Rbb)

Harald Moritz (Bündnis 90/Die Grünen)

verweist auf das Lärmgutachten des Umweltbundesamtes (UBA). Die bisherige Planung des Flugverkehrs belaste die Bevölkerung in Berlin und Brandenburg nach wie vor viel zu stark. Er fordert die Regierungsfraktionen auf, sich ebenfalls für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger einzusetzen und die Lärmbelastung zu reduzieren. _mehr

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    Harald Moritz (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Harald Moritz (Bündnis 90/Die Grünen)
Ole Kreins (Quelle: Rbb)

Ole Kreins (SPD)

wirft seinem Vorredner vor, "eine kleine grüne Illusion" zu pflegen. Es könne keinen randstädtischen Flughafen ohne Fluglärm geben. Der Grünen-Antrag beinhalte keine neuen Vorschläge, sondern sei vor allem eine "Show" auf dem Rücken der Betroffenen. _mehr

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    Ole Kreins (SPD)
  • Ole Kreins (SPD)
Wolfgang Albers (Quelle: Rbb)

Wolfgang Albers (Die Linke)

erinnert die CDU an ihren Lärmschutz-Antrag vom 16.11.2010. Seit ihrer Regierungsbeteiligung flüchte sich die Partei jedoch in eine "kollektive Amnäsie". Jedem habe bei der Entscheidung für den stadtnahen Flughafen klar sein müssen, dass dies eine Rücksichtnahme auf die Bevölkerung erfordern werde und Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Flughafens haben müsse. _mehr

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    Wolfgang Albers (Die Linke)
  • Wolfgang Albers (Die Linke)
Oliver Friederici (Quelle: Rbb)

Oliver Friederici (CDU)

möchte den Bürgerinitiativen gegen Fluglärm danken, dass das Thema Flugrouten Raum in der öffentlichen Diskussion gefunden hat. Den Grünen ginge es mit ihrem "polemischen Antrag" nur um ein ausgeweitetes Nachtflugverbot und nicht um den Schutz vor Lärm durch alternative Flugrouten. _mehr

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    Oliver Friederici (CDU)
  • Oliver Friederici (CDU)
Claudia Hämmerling (Quelle: Rbb)

Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)

bezeichnet in einer Kurzintervention die Aussagen ihres Vorredners als "Unsinn". Die Grünen hätten bereits vor zweieinhalb Jahren einen Antrag zu einem weitestgehenden Nachtflugverbot eingereicht. Grüne Politik sei berechenbar und nicht davon geprägt, "ob gerade Wahlen sind". _mehr

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    Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen)
Wolfram Prieß (Quelle: Rbb)

Wolfram Prieß (Piraten)

unterstützt den Antrag der Grünen. Eigentlich seien sich "alle einig", die Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Es würden lediglich unterschiedliche Kriterien angelegt, die dann zu unterschiedlichen Ergebnissen führten. Daher sollten die Diskussion versachlicht und die Grundlagen für die Entscheidungen veröffentlicht werden.
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    Im Parlament
    Wolfram Prieß (Piraten)
  • Wolfram Prieß (Piraten)

Landesabgeordnetengesetz

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen will das Berliner Abgeordnetengesetz ändern, um mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften zu erreichen. Der Antrag wird an den Rechtsausschuss und an den Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit überwiesen.

Dirk Behrendt (Quelle: Rbb)

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)

begründet den Antrag mit den Worten, man wolle die Transparenzregelungen für die Abgeordneten "aktualisieren und modernisieren". Der Kern sei die Veröffentlichung der Einkünfte aus Nebentätigkeiten nach einem Stufenmodell. Dafür stehe die Praxis des Bundestages Pate. Mögliche Interessenverflechtungen und wirtschaftliche Abhängigkeiten sollten sichtbar gemacht werden. _mehr

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    Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen)
Sven Kohlmeier (Quelle: Rbb)

Sven Kohlmeier (SPD)

sieht in dem Antrag "wenig Überraschendes". Auch die SPD halte Transparenz für ein wichtiges Thema. Über den Weg zu einer rechtssicheren Veröffentlichung von Nebeneinkünften werde man im Rechtsausschuss aber noch beraten müssen. Was ihn störe, sei der "Dissens zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Von den 29 grünen Abgeordneten hätten nur vier ihre Nebeneinkünfte offengelegt. _mehr

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    Sven Kohlmeier (SPD)
  • Sven Kohlmeier (SPD)
Klaus Lederer (Quelle: Rbb)

Klaus Lederer (Die Linke)

unterstützt den Antrag der Grünen. Dieser gehe in die richtige Richtung. Ein Rechtsgutachten habe ergeben, dass man die Regeln des Bundestages für das Abgeordnetenhaus - obwohl es ein Teilzeitparlament sei - eins zu eins übernehmen könne. Jetzt gehe es nur noch darum, was praktikabel sei. Freiwilligkeit bei der Offenlegung von Nebeneinkünften könne Regeln nicht ersetzen. _mehr

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    Klaus Lederer (Die Linke)
  • Klaus Lederer (Die Linke)
Cornelia Seibeld (Quelle: Rbb)

Cornelia Seibeld (CDU)

hat in dem Antrag der Grünen "denklogische" Fehler und handwerkliche Probleme gefunden. Komplizierte Einzelfallregelungen brächten keine Erkenntnisgewinne für die Bürger. Wichtig sei aus ihrer Sicht nur, in welchem Bereich ein Abgeordneter tätig sei und was er dort mache. Diese Transparenz sei mit der bestehenden Regelung bereits gewährleistet. _mehr

    Im Parlament
    Cornelia Seibeld (CDU)
  • Cornelia Seibeld (CDU)
Fabio Reinhardt (Quelle: Rbb)

Fabio Reinhardt (Piraten)

bedankt sich für den Antrag der Grünen, die damit den Plänen der Piraten zuvorgekommen seien. Die Berliner Transparenzregeln hinkten hinter dem Bundesgesetz hinterher. Man müsse das Vertrauen der Bürger in die Politik stärken. Die Piraten wollten erreichen, dass auch die Auftraggeber von Nebentätigkeiten genannt werden. _mehr

    Im Parlament
    Fabio Reinhardt (Piraten)
  • Fabio Reinhardt (Piraten)

Nächste Sitzung: 26. Januar 2012

 

Landespolitik im rbb

Logo: Abendschau, Quelle: rbb

Abendschau

Das Nachrichtenmagazin aus Berlin. Täglich um 19:30 Uhr. _mehr

rbb Fernsehen

Boris Hermel (Quelle: rbb)

Do 12.01.12

Heute im Parlament

Das rbb Fernsehen übertrug von 13:00 bis 17:00 Uhr die Debatte aus dem Abgeordnetenhaus Berlin. Es kommentierte Boris Hermel.

Service

Parlament online

Informationen über die Abgeordneten, Termine, Sitzungsprotokolle und ausführliche Hintergründe zur parlamentarischen Arbeit im Internetangebot des Abgeordnetenhauses von Berlin. www.parlament-berlin.de

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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