KLARTEXT
vom 01.02.2012 22:15 Uhr
Dass ehemalige Stasi-Mitarbeiter heute beim Brandenburger Staatsschutz arbeiten, ist bereits seit 2009 bekannt. Wer diese MfS-Mitarbeiter aber waren und was genau sie im Namen des Geheimdienstes der DDR taten, davon wusste die Öffentlichkeit bislang nichts. KLARTEXT hat sich die Stasi-Akten der heutigen Staatsschützer angesehen und wundert sich. Wie soll das zusammenpassen, dass - zum Beispiel - ausgerechnet ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter der Abteilung Spionage heute die freiheitlich-demokratische Grundordnung schützen soll? _mehr
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Clubszene unter Druck - Berlin will sexy sein, aber bitte ohne Nebenwirkungen!
Die international gefeierte Berliner Clubkultur hat sicherlich den wundersamen Aufstieg der Stadt auf vielen Gebieten gefördert - Tourismus, Musikindustrie, Modebranche und sogar die Wirtschaft insgesamt profitieren davon. Dennoch scheint die an althergebrachter Industrie- und Kulturförderung orientierte Politik nicht so richtig zu wissen, was sie an dieser Szene hat. Denn: Auch wenn der Senat ein Musicboard unter anderem für die Belange der Clubs einrichten will, so bleibt es doch noch immer eher bei Ankündigungen - während die Clubs um ihr Überleben kämpfen und häufig aus attraktiven Stadtteilen verdrängt werden. _mehr
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Immer höhere Mieten – Was können Berliner Politiker dagegen tun?
Überall hört, sieht und liest man, dass die Politik dringend etwas tun müsse gegen ständig steigende Mieten in der Hauptstadt. Die meisten Berliner sehen das ohnehin so. Kaum überraschend also, dass sämtliche Parteien die einzig wirksame Mietpolitik versprechen. Doch was kann die Berliner Landesebene eigentlich wirklich dafür tun, um das Mietniveau erträglich für das Gros der Menschen zu machen? Denn wie so oft im Leben klafft zwischen dem, was gewünscht ist und dem, was möglich ist mehr als nur eine zehn Meter große Baulücke in Bestlage. _mehr
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Serie "Demographischer Wandel" (Teil I): Wo das Leben härter wird - Am Rand Brandenburgs stößt die Landesverfassung an ihre Grenzen
Während im Berliner Speckgürtel immer mehr Menschen wohnen, schreitet der demographische Wandel an den Rändern Brandenburgs ungebremst voran. Die Bevölkerung wird immer älter, immer ärmer - sie schrumpft. Eine komplette Infrastruktur für immer weniger Menschen? Kann Brandenburg sich das auf Dauer leisten? Bereits heute Realität: Busse fahren nicht mehr regelmäßig überall, Ärzte ziehen weg, die Feuerwehr steht vor dem Aus. Dabei ist die "Gleichwertigkeit" der Lebensverhältnisse in Brandenburgs Verfassung verankert. _mehr