KLARTEXT
vom 25.05.2011 22:15 Uhr
Der mobile Mensch braucht ein Fahrzeug - keine Frage. Gern mit einem bezahlbaren und sauberen Antrieb - auch das keine Frage. In Zeiten steigender Ölpreise und Angst um die Umwelt wird daher emsig nach neuen Antriebssystemen gesucht. Durch die Bank weg glauben nun alle politischen Parteien die Antwort gefunden zu haben. Sie heißt: E-Mobility! Angeblich sauber, billig und gut! Viel Geld wird daher in die Forschung gesteckt und Berlin versucht, sich zum Zentrum der neuen Technologie zu mausern. Aber lohnen sich die Investitionen von heute in die vermeintliche Super-Technik von morgen? _mehr
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Rumänische Arbeiterinnen - Das miese Spiel mit der Hoffnung
Willkommen in Deutschland: voller Hoffnung kommen Mitte März drei Frauen nach Berlin, vermittelt über eine rumänische Agentur. Hier sollen sie als Reinigungskräfte arbeiten, gute Arbeit gegen gutes Geld - 800 Euro Monatslohn klingt in rumänischen Ohren wie ein kleines Vermögen. Doch der Traum vom schnellen Geld gerät bald zum Albtraum: Statt legal, arbeiten die Frauen hier schwarz. Der Arbeitgeber zahlt so gut wie nichts, am Ende haben die Frauen nicht einmal Geld für Essen - geschweige denn für ihre Rückkehr nach Rumänien. Wer hilft in solchen Fällen? Bundesweit eine einzige Beratungsstelle - mit exakt anderthalb Stellen... _mehr
Männer, die zwischen 1935 und 1945 von den Nazis wegen ihrer Homosexualität verfolgt und verurteilt wurden, sind heute rehabilitiert. Männer, die zwischen 1945 und 1969 in der Bundesrepublik wegen ihrer Homosexualität verfolgt und verurteilt wurden, sind bis heute nicht rehabilitiert. Entschädigung kommt nicht in Frage. Die Begründung dafür: Diese Männer wurden im Rechtsstaat verurteilt, nicht in der Nazi-Diktatur. Doch: Was ist daran gerecht?
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Umstrittene Vergangenheit eines Potsdamer Richters
Kann es angehen, dass ein Richter, der zu DDR-Zeiten dafür gesorgt hat, dass Menschen zu Unrecht ins Gefängnis wanderten, heute nach wie vor als Richter in der Bundesrepublik tätig ist? Ja, es kann und offenbar sieht von behördlicher Seite niemand darin ein Problem. Außer den Betroffenen, denn die leiden bis heute unter den Folgen des erlittenen Unrechts. _mehr