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Papier der Fachabteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) zu strukturellen Problemen bei AKW-Sicherheitsüberprüfungen, 2008
Die wesentlichen Sicherheits-Begutachtungen der deutschen Atomkraftwerke nach den Ereignissen in Japan werden von den Technischen Überwachungs-Vereinen (TÜV) durchgeführt.
Das vorliegende Papier aus dem Bundesumweltministerium skizzierte schon 2008 eine Reihe von Problemen hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen TÜV und Überwachungsbehörden. Kritisiert werden die Betreibernähe und mögliche Interessens-konflikte.
Zum Hintergrund:
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat 2008 überprüft, wie effizient die Atomaufsicht ihrer Mitgliedsstaaten organisiert ist. Im Vorfeld wurde von der obersten Atomaufsichtsbehörde Deutschlands eine selbstkritische Bestandaufnahme eingefordert. Diese wurde seinerzeit von der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium formuliert – sie ist hier erstmals einzusehen.
Glossar:
BfS: Bundesamt für Strahlenschutz
BHB: Betriebshandbuch
BMU: Bundesumweltministerium
GRS: Gesellschaft für Anlagen und Reaktorsicherheit mbH
KTA: Kerntechnischer Ausschuss, stellt sicherheitstechnische Regeln für Atomkraftwerke auf und fördert deren Anwendung
IRRS: "Integrated Regulatory Review Service", Überprüfung nationaler Atomaufsichtsstrukturen durch ein internationales Expertenteam (eine Dienstleistung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA)
PHB: Prüfhandbuch
TÜV: Technischer Überwachungs-Verein
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