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Der frühere Landtagsabgeordnete der Brandenburger Linken, Gerd-Rüdiger Hoffmann, war länger Inoffizieller Mitarbeiter für die DDR-Staatssicherheit als bisher bekannt.
Das geht aus Unterlagen hervor, die dem rbb vorliegen. Den Papieren zufolge wurde Hoffmann auch in den 80er Jahren noch als IM geführt. Bisher lagen nur Akten vor, nach denen die Zusammenarbeit 1975 beendet wurde.
Nach Auskunft der Stasi-Unterlagenbehörde zeigen die neuen Dokumente, dass Hoffmann noch 1989 aktiv war. Anders als die Papiere aus den 70er Jahren enthalten sie allerdings keine Berichte.
Linke: Parteiausschluss Hoffmanns nicht möglich
Der Kreisverband Oberspreewald-Lausitz erklärte, Hoffmann habe seine Glaubwürdigkeit vollständig verspielt.
Er müsse er nun erst recht sein Landtagsmandat niederlegen, sagte der Linken-Kreisvorsitzende, Mario Dannenberg, am Freitag in Senftenberg. Mit ihm könne keine vernünftige Politik mehr gemacht werden. Hoffmann soll nach Angaben der Behörde noch 1989 als Inoffizieller Mitarbeiter tätig gewesen sein und damit länger als bisher bekannt.
Die Sprecherin der Linken, Maria Strauß, sagte in Potsdam, es gebe keine Möglichkeit, Hoffmann aus der Partei auszuschließen. Dafür seien die Hürden zu hoch.
Hoffmann war auf Druck seiner Partei im Dezember aus der Fraktion der Linken ausgetreten. Er lehnt es bislang aber ab, sein Mandat niederzulegen. Er gehört dem Potsdamer Landtag seitdem als fraktionsloser Abgeordneter an.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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