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Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) hat das Engagement der Björn Schulz Stiftung und der ehrenamtlichen Helfer der Hospizarbeit im Land gewürdigt.
"Die Situation von Familien mit einem unheilbar kranken Kind oder Jugendlichen ist häufig von starker Anspannung, von Ängsten, von offenen Fragen und organisatorischen Problemen geprägt", sagte die Ministerin am Donnerstag in Potsdam. Für diese Familien sei es gut, Hilfe und Unterstützung zu erfahren.
Die Ministerin äußerte sich anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit, der am Freitag bundesweit begangen wird.
Hilfe für schwerstkranke oder sterbende Kinder und deren Familien
Das erste Kindertageshospiz "Sonnentag" in Frankfurt (Oder) ermöglicht es Eltern der Region, ihre schwerstkranken und sterbenden Kinder zu Hause zu pflegen und zu betreuen, aber auch selbst Zeit für eigene Erholungsphasen zu haben, wie es in der Mitteilung des Ministeriums heißt.
Zudem erhalten Betroffene in drei ambulanten Kontakt- und Beratungsstellen der Björn Schulz Stiftung in Potsdam, Brandenburg und Frankfurt (Oder) Rat und Beistand. Ausgebildete ehrenamtliche Familienbegleiter helfen ihnen.
Die Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung vor 15 Jahren betroffene Familien im ganzen Bundesgebiet. Sie wurde von den Eltern von Björn Schulz gegründet, der im Alter von sieben Jahren an Leukämie starb.
Der Tag der Kinderhospizarbeit wird seit 2006 begangen. Initiator ist der Deutsche Kinderhospizverein e.V. Er will auf die Situation lebensbedrohlich erkrankter Kinder und derer Familien hinweisen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_02/tack_wuerdigt_kinderhospizarbeit.html