Umstrittenes Pilotprojekt
CO2-Speicherung im Osten Brandenburgs
Kohlendioxid ist ein Klimakiller. Ein neues Verfahren bei der Braunkohle-Verstromung sieht die Abspaltung des Gases vor – und schließlich seine Speicherung im Boden. Doch das Verfahren ist äußerst umstritten.
Ab in den Boden - Debatte um CO2-Technologien
Nachricht vom 27.08.2010
Aus Anlass der Anhörung zum geplanten Gesetz über die so genannte CCS-Technologie zur unterirdischen Speicherung von CO2 protestieren die Gegner am Brandenburger Tor. [Nachrichten]
Nachricht vom 26.08.2010
Zwei Tage lang werden Befürworter und Gegner der CCS-Technologie in Berlin gehört. Brandenburg ist wegen seiner Braunkohle besonders von der Einlagerung betroffen - und fordert Nachbesserungen am geplanten Gesetz. [Nachrichten]
Audio 26.08.10
Wie gefährlich ist CO2-Verpressung?
Das "Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk" befürwortet die CO2-Speicherung im Havelland. Geschäftsführer Michael Donnermeyer verweist auf die Erfahrungen mit einer Versuchsanlage in Ketzin. [Inforadio]
Audio 25.08.10
CO2-Verpressung: zu gefährlich?
Anja Breljak über die Vorbehalte der Brandenburger gegen die neue Technik, mit der Kohlendioxid verflüssigt über Pipelines in den Boden geleitet und dort endgültig gelagert wird. [Inforadio]
Nachricht vom 21.08.2010
In Frankfurt (Oder) hat es am Samstag erneut eine Protestaktion gegen die geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid gegeben. Mitglieder von Bürgerinitiativen hängten in der Stadt gelbe Kreuze auf. [Nachrichten]
Nachricht vom 20.08.2010
Bürgerinitiativen aus Ostbrandenburg haben zu neuen Protesten gegen die Pläne Vattenfalls zur CO2-Speicherung aufgerufen. Geplant sind bundesweite Aktionen. [Nachrichten]
Nachricht vom 03.08.2010
Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers (Linke) fordert Änderungen am geplanten CCS-Gesetz. Er befürchtet, dass es bei Klagen zu erheblichen Verzögerungen kommt. In der eigenen Fraktion und bei der Bürgerinitiative gegen CCS-Verklappung sorgte die Äußerung für Kritik. [Nachrichten]
Nachricht vom 22.07.2010
Der Energiekonzern Vattenfall hat in Senftenberg ein Pilotprojekt gestartet, bei dem Kohlendioxid durch Algen in unschädliche Stoffe umgewandelt werden soll. [Nachrichten]
Nachricht vom 14.07.2010
Die umstrittene unterirdische Kohlendioxid-Speicherung soll rechtlich abgesichert werden. Ein Gesetzentwurf des Bundes sieht für die Speicherung hohe Sicherheitsstandards vor. [Nachrichten]
Nachricht vom 28.01.2010
Vattenfall erforscht derzeit Brandenburgs Untergrund auf seine CO2-Speicherkapazität. Nun bildeten Gegner, Betroffene, Wissenschaftler und das Unternehmen eine Beratungsgruppe für die Begleitung des Prozesses. [Nachrichten]
Nachricht vom 28.06.2010
Die Stadt wirft dem Konzern Vattenfall vor, die Erkundung des Gebiets für die CO2-Speicherung genehmigt bekommen zu haben, indem es falsche Gründe für die Bohrungen angab. [Nachrichten]
Nachricht vom 18.04.2010
Brandenburgs Bündnisgrüne wollen Bürgerinitiativen gegen die Verpressung von Kohlendioxid unterstützen. Das kündigte die Partei am Sonntag auf einer Konferenz zur CCS-Technologie an Beeskow an. [Nachrichten]
Nachricht vom 14.04.2010
Der Energiekonzern Vattenfall will Kohlendioxid aus der CCS-Pilotanlage Schwarze Pumpe ab Sommer in Ketzin (Havelland) unterirdisch speichern. [Nachrichten]